Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. hat eine langjährige Tradition im Bereich der Müttergenesungsarbeit.
Bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war sie in der Müttererholung tätig. Nach dem 2. Weltkrieg begründete sie mit anderen Frauenverbänden und Organisationen das „Deutsche Müttergenesungswerk“ (MGW), in dem die Arbeit der Müttergenesung unter Elly Heuss-Knapp ein „bundesweites Dach“ erhielt.

Nachdem Ende 2002 die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. die stationäre Müttergenesungsarbeit durch Schließung des letzten Müttergenesungshauses - das Mutter-Kind-Kurhaus in Burbach - beendet hatte, widmet sie sich bis heute den weiteren Verpflichtungen der Müttergenesungsarbeit.

Landesvermittlungsstelle für Müttergenesung
Der Landesverband unterhält eine „Landesvermittlungsstelle für Müttergenesung“, in der neben Kurvermittlung auch ein regelmäßiger Austausch und die Bündelung der 15 evangelischen Beratungsstellen in Westfalen gewährleistet werden.
Neben Informationsschreiben über Veränderungen im politischen, gesetzlichen oder bürokratischen Bereich der Frauengesundheit und Bündelung der Beratungsarbeit gegenüber dem MGW finden sich die Beraterinnen und Berater einmal jährlich zu einer Konferenz zusammen.

Sammlung des Müttergenesungswerkes
Die Sammlung des Müttergenesungswerkes wird ebenfalls durch die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. organisiert für das evangelische Westfalen: 36 der 39 Frauenhilfe-Verbände führen Sammlungen für Müttergenesungsarbeit durch, wenn auch nur 19 Verbände dafür das Verteilmaterial des MGWs verwenden: Gottesdienste, Vortragsreihen, Gruppentreffen und vieles mehr werden genutzt, um zur finanziellen Unterstützung der Genesung von Müttern beizutragen. Jährlich kommen dabei etwa 18.000 Euro zusammen. 2005 waren es mehr als 18.800 Euro, die dem MGW überwiesen werden konnten.

An wen wendet sich Müttergenesung?
Sie wendet sich an alle Frauen (unabhängig von einer Erwerbstätigkeit), die durch Kindererziehung, Haushalt, Beruf oder sonstige Familienverpflichtungen besonders belastet sind und neben Ruhe und Entspannung auch gezielter Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit bedürfen.

Wie beantrage ich eine Kur?
Für die Beantragung von Frauenkuren und Mutter-Kind-Kuren gibt es bei uns und in den örtlichen Beratungs- und Vermittlungsstellen Vordrucke für die ärztlichen Gutachten, sowie weitere Papiere zur Anmeldung. Wenn Sie eine Kurmaßnahme planen, fordern Sie bitte diese Formulare an.

Mit den Attestvordrucken gehen Sie zu Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt, für die Kinder zum Kinderarzt. Sie schildern ihm Ihre belastenden Probleme, Gesundheitsstörungen, Sorgen, etc. und lassen die Vordrucke ausfüllen. Mit diesen Unterlagen wenden Sie sich an Ihre Beratungsstelle oder an uns in Soest.

Für Beratung und Vermittlung stehen wir Ihnen jederzeit zur Seite:

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Abteilung Müttergenesung
Christa Schürmann
Feldmühlenweg 19
59494 Soest
Tel.: 02921 371-205
Fax: 02921 4026
e-Mail: schuermann@frauenhilfe-westfalen.de