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Das Frauenhaus in Soest bietet Schutz und Hilfe für Frauen und Kinder in Not.
Schnell, unbürokratisch, zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Hier finden Frauen und Kinder, die von Männern physisch und psychisch misshandelt werden oder von Misshandlung bedroht sind Zuflucht, Ruhe, Zeit und Unterstützung, um zu überlegen, was sie in Zukunft tun wollen. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses stehen ihnen dabei zur Seite und bieten spezialisierte Beratungen und Informationen, auch für Frauen, die nicht im Frauenhaus leben.

Gerade im privaten Bereich ist Gewalt gegen Frauen alltäglich und äußert sich in vielfältiger Form. Sie ist subtil und/oder augenscheinlich, mit massiven Einwirkungen auf Leib und Leben. Dabei ist zu beobachten, dass sich viele Frauen mit den bestehenden Gewaltverhältnissen „arrangiert“ haben, diese verharmlosen oder gar abstreiten. Das Überleben in bestehenden Gewaltverhältnissen nimmt den betroffenen Frauen ihre Würde und ihre Stärke.

Ein umfangreiches Beratungsangebot

Das Frauenhaus Soest bietet ein umfangreiches Beratungsangebot und unterstützt Frauen

Seit der Gründung 1990 hat sich das Frauenhaus Soest immer als ein Frauen- und Kinderhaus verstanden. Pro Jahr leben im Haus ca. 80 Frauen und 120 Kinder.
Viele Kinder haben die Streitigkeiten der Eltern miterlebt, oft die Gewalt gegen ihre Mutter und auch Gewalt gegen sich selbst. Ziel der pädagogischen Arbeit im Hause ist es, dass Kinder wieder als Kinder leben können und dadurch kindgerechte Erfahrungen aufbauen können.
Dazu haben wir ein vielfältiges und kreatives Angebot für Kinder geschaffen.

Institutionsübergreifendes Handeln

Der Aufbau von kreisweiten Bündnissen gegen häusliche Gewalt, an denen das Frauenhaus und seine Trägerin, die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V., maßgeblich beteiligt waren, machte ein institutionsübergreifendes Handeln bei häuslicher Gewalt möglich.
Hieraus entwickelte sich die Absprache, die Akutversorgung betroffener Frauen im Hinblick auf Beratung und Unterstützung dem Frauenhaus zuzuordnen, um für Betroffene Klarheit, Sicherheit und Schnelligkeit zu gewährleisten.

Mit der veränderten Rechtslage, dem Gewaltschutzgesetz und der Wegweisung, sah das Frauenhaus verstärkt die Notwendigkeit, auf die unterschiedlichen Ansprüche von Gewalt betroffener Frauen zu reagieren. Hierzu gehören die Bewohnerinnen mit ihren Kindern, die ehemaligen Bewohnerinnen in der nachgehenden Beratung, ebenso wie ihre Kinder, die ratsuchenden Frauen in der ambulanten Beratung und die Frauen vermittelt durch Polizei und Justiz, bei denen das Gewaltschutzgesetz zur Anwendung gekommen ist.
Diese Formen der Unterstützung für betroffene Frauen geschehen analog zu den Grundsätzen der Frauenhausarbeit: kostenlos, zeitnah, anonym, parteilich.

Präventiv- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Frauenhaus Soest definiert sich nicht nur als reine Zufluchtstätte für Frauen und Kinder, welche Unterkunft, Beratung, Information und pädagogische Hilfe bietet. Zugleich wird das Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder öffentlich thematisiert, um der Privatisierung, Verharmlosung und Verdrängung entgegenzuwirken.

Durch gezielte Präventiv- und Öffentlichkeitsarbeit wird das Thema Gewalt gegen Frauen in den gesellschaftlichen Diskurs eingebracht.

 


Das Frauenhaus Soest wird gefördert durch:


 

 

Positionen und aktuelle Informationen:

 

Frauenhaus Soest
Postfach 1340
59473 Soest
Tel.: 02921 17585
Fax: 02921 17843
e-Mail: info@frauenhaus-soest.de
Internet: www.frauenhaus-soest.de