Haus Wegwende, das Wohnheim für Menschen mit psychischen Behinderungen, nimmt bis zu 19 Personen auf. Im Rahmen des stationären Einzelwohnens und der Außenwohngruppen sind weitere Plätze vorhanden.
Das Wohnheim ist offen für Menschen mit chronifizierten Erkrankungen und massiven Krankheitsfolgen.
Haus Wegwende ist ein niedrigschwelliges stationäres Angebot, das durch Sicherheit und Verlässlichkeit die Voraussetzungen schafft, positive, individuelle Entwicklungen zu fördern. Es bietet Möglichkeiten, in jeweils unterschiedlichem Entwicklungstempo, Krankheitsfolgen zu bearbeiten und Lebensperspektiven zu entwickeln und zu begleiten.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner stehen Einzelzimmer mit Waschgelegenheit und einer Grundausstattung, wie Farbfernseher und Telefon zur Verfügung.
Die Privaträume können mit eigenen Möbeln ergänzt oder individuell mit eigenen Ausstattungsgegenständen gestaltet werden.
Ziel des Wohnheims ist es, eine weitgehende Normalisierung der Lebensführung und größtmögliche Förderung zur Selbständigkeit der Menschen zu erreichen.
Um diesen Prozess zu unterstützen, bietet Haus Wegwende hausintern ein Therapieangebot, das folgende Bereiche umfasst:
Als zusätzliches Angebot der Tagesstrukturierung besteht die Möglichkeit, in einer externen Firma, speziell für psychisch kranke Menschen, der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. zu arbeiten (SIGA, “Selbsthilfeinitiative für gestaltende Arbeiten”, in Werdohl).
In Haus Wegwende arbeitet ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten, Erziehern, Krankenschwestern, Altenpflegerinnen und Hauswirtschaftern.
Die medizinische Versorgung erfolgt vor Ort durch das Pflegepersonal.
Haus Wegwende arbeitet eng mit einer ortsnahen Klinik zusammen. Es finden regelmäßige Visiten im Haus statt, zusätzliche Beratung erfolgt durch Fallsupervisionen.
Die Verpflegung wird vollständig durch die hauseigene Küche übernommen.
Es besteht aber auch die Möglichkeit der teilweisen Selbstversorgung.
Zur persönlichen Weiterentwicklung gibt es die Perspektive, vom Wohnheim in weniger eng betreute Wohnformen zu wechseln.
Dazu gehören z.B. Außenwohngruppen oder stationäres Einzelwohnen.
Als letzten Schritt der Verselbständigung bietet die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. das “Betreute Wohnen Frauenhilfe” an.
| Haus Wegwende Wohnheim für Menschen mit psychischen Behinderungen Haselweg 11-13 58791 Werdohl Tel.: 02392 9374-0 Fax: 02392 182822 e-Mail: menzel@wegwende-werdohl.de |