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Birgit Reiche - Fast 24 Stunden im Land...

...und es kommt uns vor, als wären wir schon drei Tage hier. Das Programm war aber auch angefüllt mit Sehenswürdigkeiten und Begegnungen: Nach dem reichhahltigen Frühstück im Hotel fuhren wir zur Großen Moschee, die viele Superlative vereint und die wir - nach einer umfangreichen Besichtigung der Gärten, der Frauenmoschee und der Männermoschee - um etliche Fotos reicher wieder verließen. Nur eine halbe Stunde Zeit sollte uns für die Besichtigung des Muttrah Souq bleiben. Viel zu kurz befand offensichtlich auch unser Busfahrer - während der Wartezeit trugen unsere Gruppenmitglieder zur Steigerung des Umsatzes in einigen umliegenden Geschäften bei... Unser nächster Besuch galt dem National Hospitality Institute, in dem junge Omanis zu Tourismusfachleuten ausgebildet werden. Auch wir durften uns zunächst in der Lehrküche bei der Umsetzung von zwei Dessert-Rezepten versuchen, bevor wir im Restaurant von angehenden Kellnerinnen und Kellnern mit einem üppigen Mittagessen verwöhnt wurden. Beim anschließenden Treffen mit dem Sidab Frauen-Verein lernten wir ein Projekt kennen, das Frauen aus dem Fischerdorf durch Handarbeiten ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften. So manche Stofftasche fand eine neue Besitzerin... Mit leichter Verspätung erreichten wir am späten Nachmittag das Alamana Center, einer Gründung der Reformierten Kirche in den USA, die - aus der Missionsarbeit des 19. Jahrhunderts erwachsen - heute den interkulturellen und interreligiösen Austausch zwischen dem Oman und Europa und den USA fördert. Ein sehr anregendes und informatives Gespräch rundete den ersten Tag im Land ab. Wie gesagt: Es kommt uns vor, als wären wir schon drei Tage hier.