Fachaustausch zur Generalistik in Hamm

(Oktober 2019)

Fachaustausch zur Generalistik in Hamm  (Oktober 2019)

Ein Teil des Fachteams der beiden Fachseminare für Altenpflege – Jennifer Monser, Andrea Wiemann, Luise Finken, Paul Linnemann und Bogdan Labanski (v.l.) - stellten sich den Fragen der anwesenden Kooperationspartner.

„Wir fangen nicht bei Null an. Wir können auf eine gute und langjährige Ausbildungsbasis in der Altenpflege zurückgreifen und in die neue Ausbildung zur Generalistik überführen.“ Mit diesen Worten wurde der Fachaustausch zur Generalistik, die ab 2020 greifen wird, von einem Teilnehmer auf den Punkt gebracht. 31 Vertreterinnen und Vertreter aus 17 Institutionen trafen sich auf Einladung der Fachseminare für Altenpflege der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen Mitte Oktober in Hamm, um sich über die zukünftige „generalistische Pflegeausbildung“ bei dieser Trägerin zu informieren.

Zum Fachaustausch wurden nach Juli zum zweiten Mal die 150 Kooperationspartnerinnen und –partner der beiden Fachseminare, die sich in Trägerschaft des Frauenverbandes in Hamm und in Soest befinden, eingeladen. Heimleitungen, Pflegedienstleitungen, Pflegedirektorinnen, Schulleitungen und Praxisanleitungen aus Drensteinfurt, Ense, Hamm, Lippstadt, Soest, Werne und Wickede diskutierten Ausbildungspläne, Bewertungsbögen und Kooperationsverträge. Paul Linnemann, Projektleiter der Überführung der bestehenden Ausbildungsgänge in die generalistische Pflegeausbildung an beiden Fachseminaren, machte deutlich, dass die Anwesenden die Möglichkeit haben, ihre Interessen und Bedarfe in den Prozess einzubringen und so passgenaue und qualitätssichernde Ausbildungen mitzugestalten.

„Ein einheitliches und handhabbares Formularwesen sowie eine gute Ausbildungsqualität ist unser Ziel“, verdeutlichte auch Bogdan Labanski, Leiter beider Fachseminare, die Richtung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, der durch die angebotenen Fachtreffen möglich ist. In Soest wird der erste Ausbildungsgang im August und in Hamm im Oktober 2020 gestartet. „Das ist ausreichend Zeit, um durch ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Problemstellungen Lösungen zu finden für das, was ansteht“, ergänzte Linnemann.

Am 1. Januar 2020 wird sich die Ausbildung im Pflegebereich in Deutschland grundlegend ändern. Statt wie bislang in den Bereichen Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege gesondert, werden zukünftig einheitlich Pflegefachkräfte ausgebildet.

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