Kommunalpolitik in OWL gefordert zu Prostitution

(August / September 2020)

Kommunalpolitik in OWL gefordert zu Prostitution (August / September 2020)

„Politikerinnen und Politiker in Städten und kommunalen Kreisen sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der kommunalen und behördenunabhängigen Beratungsangebote für Prostituierte einzusetzen“, heißt es in den „Politischen Forderungen für den Bereich Prostitution“, die die Mitarbeiterinnen der spezialisierten Prostituierten- und Ausstiegsberatungsstelle THEODORA an die Kommunalpolitik in Ostwestfalen-Lippe Mitte August verschickt haben.

Bei der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) sei der Schutzgedanke für Prostituierte zu stärken und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben in Hinblick auf größere Prostitutionsbetriebe regelmäßig zu überprüfen, heißt es weiter im Papier. In den zehn aufgeführten Forderungen geht es sowohl um einheitliche Zugänge und Standards in kommunalen Ämtern und Behörden für Prostituierte sowie um Anti-Stigmatisierungs-Kampagnen, als auch um eine langfristige, kostendeckende und bedarfsgerechte gemeinsame kommunale Finanzierung der Beratungsstelle THEODORA.

Den vollständigen Wortlaut finden Sie hier.

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