Erstes „Grüne Picknick“ mit viel Zuspruch

(September 2021)

Erstes „Grüne Picknick“ mit viel Zuspruch (September 2021)

Erstes „Grüne Picknick“ mit viel Zuspruch (September 2021)

Erstes „Grüne Picknick“ mit viel Zuspruch (September 2021)

„Wie die Speisung der 5.000!“ „So stell ich mir Kirche im Sozialraum vor!“ „Was für eine Idylle ist das hier!“ Das erste „Grüne Picknick“ fand auf der großen Wiese des Soester Frauenhilfe-Geländes am Feldmühlenweg unter Obstbäumen statt und erhielt viel Zuspruch von den Gästen.

Am ersten Freitag im September von 17 bis ca. 20:30 Uhr gesellten sich etwa 40 Frauen, Männer und Familien ein. Auf bunten Decken oder auf Stühlen ließen sich die teilweise in grün Gekleideten mit ihren mitgebrachten Picknick-Essen nieder. Das Wetter war bestens, so dass der Barfußpfad auf dem Gelände gern und häufig ausprobiert wurde. Birnen, Pflaumen, Mirabellen und Beeren der Obstbäume und -Sträucher versüßten so manch herzhafte Speise. Quittensaft und Fruchtaufstrich aus dem eigenen Biolandbetrieb in Wetter-Wengern konnten am Stand der Westfälischen Frauenhilfe erworben und gleich probiert werden.

Der BUND-Jugend Soest lud mit einem CO2-Fußabdruck-Test, einer kleinen Ausstellung und selbstgebackenem Nuss-Knäckebrot samt Tomatenaufstrich zum Gespräch ein. Musikalische Beiträge reichten von südamerikanischer Musik, über aus dem Publikum beigesteuerte folkloristische Violinmusik mit Gitarre bis hin zu einem selbstgeschriebenes Lied einer Familie.

Fleischlose Speisen wie Gemüsequiches, Nusskuchen, Fingerfood mit Dips oder Falafel wurden herumgereicht und klimaneutrale Rezepte ausgetauscht. Die gesellig-entspannte Stimmung sprang über: Bewohnerinnen des Alten- und Pflegeheimes und die Nachbarschaft am Schwemeckerweg saßen auf Bänken und Balkonen oder wiegten sich in den hell erleuchteten Fenstern zur Musik. „Einsatz für Klimaschutz darf auch Spaß machen“, waren sich alle einig.

Das Grüne Picknick war eingebettet in die Aktion „7 Tage für die Schöpfung“, die der vor einiger Zeit gegründete Soester Arbeitskreis „Kirche und Klima“ auf die Beine stellte. Von Podiumsdiskussionen über Kirchenführungen zu Schöpfungsaspekten bis hin zu Ausstellungen und einem Markt der Klimamöglichkeiten mitten in der Stadt reichte das Spektrum unter Beteiligung vieler Akteure. Idee, Organisation und Moderation der Veranstaltung lag bei den Verbandsreferentinnen der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, Christina Vetter und Claudia Montanus.

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