24 neue Gruppenleiterinnen der Westfälischen Frauenhilfe im Austausch

(Oktober 2021)

24 neue Gruppenleiterinnen der Westfälischen Frauenhilfe im Austausch (Oktober 2021)

24 Frauen wurden in Soest in ihren ersten Schritten als Leiterinnen von Frauenhilfe-Gruppen unterstützt.
Foto: EFHiW

24 neue Gruppenleiterinnen der Westfälischen Frauenhilfe im Austausch (Oktober 2021)

„Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt“ – so lautete das Motto der Tagesveranstaltung. Die ersten Schritte als Leiterinnen einer Frauenhilfegruppe hatten 24 Frauen bereits gewagt, als sie Mitte Oktober nach Soest kamen. Dort erwarteten sie von den Mitarbeiterinnen der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) Unterstützung für ihre anspruchsvolle Arbeit als Leiterin. Am Ende waren sie sich einig: „Mehr davon!“ – „Es war so schön, da kommen wir gerne im nächsten Jahr wieder!“

Die Frauen hatten sich im Laufe der letzten 18 Monate für das Leiten einer gemeindlichen Frauenhilfegruppe in Altena, Bad Sassendorf, Bielefeld, Bochum, Dortmund,Greven, Hamm, Hille, Höxter, Kamen, Lippetal, Lüdenscheid, Medebach, Metelen und Welver entschieden. Zu Beginn erwartete sie ein Interview – die Vorsitzende Angelika Waldheuer stellte sich den Fragen der Verbandsreferentinnen Lindtraut Belthle-Drury und Claudia Montanus. Durch Fragen wie: „Sie sind seit 2019 Vorsitzende. Was begeistert Sie an Frauenhilfe?“ und „Seit wann gibt es eigentlich Frauenhilfe? Wo hat diese Organisation Ihren Ursprung“ erhielten die Gruppenleiterinnen kurzweilig und authentisch einen Eindruck von der vielfältigen Arbeit der EFHiW, seiner Struktur und von den Arbeitsbereichen. Und vor allem: Frauenhilfe mit Herz und Verstand macht Spaß und bewegt etwas!

Anschließend entdeckten die Frauen, aus welchen Teilen Westfalens sie kamen, fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Kreativ ging es dann weiter mit einer Pflaster, Engel, Portemonnaie und anderen Gegenständen, die symbolisch die drei Säulen der Verbandes spiegelten: sozialdiakonische Einrichtungen, Bildungsarbeit, Gruppen und Verbände.

In einem Rundgang übers Gelände erfuhren sie, welche wertvollen Materialien man im Materialdienst finden kann. Die frisch gebackenen Gruppenleiterinnen staunten über den großen, in Herbstfarben leuchtenden Garten mit Obstbäumen und Wegen im Feldmühlenweg sowie über das steinerne Mahnmal von Ulrike Schmidt zum Thema „Keine Gewalt gegen Frauen“. So kamen sie miteinander ins Gespräch und meinten: „Frauenarbeit auf Augenhöhe ist wichtig!“ – „Verantwortung für eine friedliche Welt ist wichtig!“.

Die anschließende Arbeit mit dem „Handbuch für Gruppenleiterinnen“, in dem es von Satzung über Andachten, Finanzen, gesetzliche Regelungen in der Gruppenarbeit, Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit und Ehrenamt nahezu alles zu finden gibt, wurde interaktiv gestaltet. Die Frauen hatten Gelegenheit zu fragen, brachten sich selbstbewusst in die Impulsvorträge ein. Nach einem Rückblick auf die platzierten bunten Fußabdrücke waren sich alle einig: „Wir kommen gerne im Mai wieder!“

Im Mai 2022 bietet der Verband einen zweieinhalbtägigen Kurs an, in dem Gruppenleiterinnen sich intensiv den Themen Gruppenpädagogik, methodisch-didaktische Gestaltung, Stimm- und Sprechschulung und Erarbeiten von Andachten widmen können.

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