(Mai 2026)
Wie kann Inklusion in unserer Stadt besser gelingen? Darum drehte sich alles am 5. Mai.
Der Stand des FRAUENHEIM WENGERN bereicherte den „Markt der Möglichkeiten“ vor dem Stadtsaal in Wetter (Ruhr). Die Veranstaltung des Arbeitskreises Hilfeanbieter bot von 14 bis 18 Uhr einen offenen Raum für Beratung, Unterstützung und Austausch rund um die Themen Pflege und Entlastungsleistungen in Wetter (Ruhr) und Herdecke. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über Angebote zu informieren und mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen.
Ein zentraler Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Aktion „Alle an einem Tisch – Laut werden gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“, die im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen stattfand. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Hans-Günther Draht, setzten Pfarrerin Dr. Tabea Esch, Leiterin des Zentrums für Theologie, Diakonie und Ethik in der Ev. Stiftung Volmarstein und Nadine Somer, Gesamtleiterin des FRAUENHEIM WENGERN, inhaltliche Impulse zum Protesttag.
Sieben Thementische gab es zu den Überschriften „Meine Stadt für alle“, Wohnen & Bauen, Bildung & Beruf, Freizeit, Politische Bildung, Achtsamkeit & Spiritualität sowie ein themenfreier Tisch. Der Beitrag knüpfte an die kreative Initiative des Vorjahres an, bei der bunt bemalte Stühle ein sichtbares Zeichen für Gleichstellung setzten. In diesem Jahr wurden passend dazu Tische gestaltet, die die Botschaft der Vielfalt und Teilhabe eindrucksvoll weitertrugen. Die farbenfrohen Motive zogen viele Blicke auf sich und luden zu Gesprächen über gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Inklusion ein.
Neben den inhaltlichen Impulsen trug auch das Angebot an Speisen und Getränken zu einer offenen, einladenden Atmosphäre bei.