(August 2026)
Foto von Vitaly Gariev auf Unsplash
Geflüchtete Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung oder weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) betroffen oder bedroht sind, erhalten neue Hilfen. Die Beratungsstellen NADESCHDA und YUNA Westfalen‑Lippe unterstützen im neuen AMIF‑Projekt geflüchtete Frauen und Mädchen. Das Projekt umfasst psychosoziale Beratung, Krisenintervention, psychologische Begleitung sowie niedrigschwellige Sprechstunden in EAEn und ZUEn.
Mit der Förderung können die Fachstellen ihre Arbeit deutlich intensivieren: YUNA Westfalen-Lippe baut eine gynäkologische Sprechstunde auf und erweitert die zielgruppenspezifischen Workshops und Infoveranstaltungen und die psychosoziale Beratungsarbeit. NADESCHDA stärkt die Identifizierung und Begleitung Betroffener durch niedrigschwellige Angebote in Unterkünften und intensiviert die Netzwerkarbeit.
Das Projekt läuft bis Juni 2029 und soll jährlich mindestens 60 Drittstaatsangehörige erreichen.
Weitere Informationen unter www.nadeschda-owl.de und www.yuna-westfalen-lippe.de.