Tanzend ein Zeichen setzen

(Februar 2026)

Tanzend ein Zeichen setzen (Februar 2026)

Auch in Soest setzten mehr als 100 Menschen am 14. Februar 2026 ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Das Soester Ballettstudio Stefanie Feldmann hatte zur Tanzdemo auf den Soester Marktplatz eingeladen. Um 12 Uhr versammelten sich dort Frauen, Kinder und Unterstützende, um gemeinsam zu dem Lied „Break the Chain“ zu tanzen – offen für alle, die mitmachen wollten. „Auch in der Realität hat es für viele Frauen und Mädchen 12 geschlagen“, so Petra Nagel, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Soest.

Auch Mitarbeitende der Frauenberatung Soest sowie Mitarbeitende und Bewohnerinnen des Frauenhauses im Kreis Soest waren wieder dabei. Sie ließen es sich nicht nehmen, die Aktion wie jedes Jahr aktiv zu unterstützen und sichtbar Präsenz zu zeigen.

Unter dem Motto „Rise for Empathy – Ursachen erkennen – benennen – verbannen“ stand 2026 besonders im Mittelpunkt, wie wichtig Empathie ist, um den Ursachen von Gewalt entgegenzuwirken. Die Teilnehmenden machten mit ihrer gemeinsamen Tanzaktion deutlich, dass Gewalt nicht schweigend hingenommen werden darf. Durch ihre Bewegung, ihre Energie und ihre Solidarität erinnerten sie daran, dass Veränderung möglich ist – wenn viele Menschen zusammenstehen und laut werden.

Einige Frauen und Kinder tanzten mit großer Freude und Entschlossenheit und machten so aufmerksam auf ein Thema, das alle betrifft. Die Aktion zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und für ein Leben ohne Gewalt einzutreten.

 

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