Der Blick ins Gehirn.
Bindungsstörung und sozial-emotionales Handicap (Junge Wilde)

Hinweise aus der Hirnforschung zur Planung pädagogischer Hilfen

Einer der Impulsgeber für das in den vergangenen Jahren (wieder-)erwachte Interesse am Thema Bindung ist der Umstand, dass die steigende Zahl jüngerer bindungsgestörter Menschen mit starken Reifeverzögerungen vermehrt in den gesellschaftlichen Focus gerückt ist.

Zunehmend stellen die Betroffenen - zumeist junge Erwachsene - die Fachkräfte der Eingliederungshilfe (betreuende Pädagogen wie gesetzliche Betreuer) vor große fachliche und menschliche Herausforderungen und Kostenträger vor die Notwendigkeit nicht unerheblicher finanzieller Investitionen.

Fragestellungen von besonderem Interesse sind:

Die Hirnforschung hat über das zunehmende Grundverständnis zur strukturellen und funktionellen Entwicklung des menschlichen Gehirns wesentliche Erkenntnisse zum Entstehungsgeschehen bindungsbasierter Reifeverzögerungen beigetragen und hierüber auch Anstöße für einen Wandel in den pädagogischen Auffassungen geben können.

Am Fachtag referiert Winfried Klaes (Dipl. Psychologe, Familientherapeut, Supervisor) über ausgewählte Ergebnisse zum Thema auf allgemein verständliche Weise und gibt Hinweise zur Planung pädagogischer Hilfen.

Einladung

Das FRAUENHEIM WENGERN lädt u.a. gesetzliche Betreuende, Mitarbeitende von Betreuungsbehörden, Amtsgericht, Heimaufsicht, Kostenträger und Sozialen Diensten herzlich ein,
am Fachtag am 23. Oktober 2017, 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr, teilzunehmen.

Anmeldungen per Mail an drebes@frauenheim-wengern.de bitte bis zum 01. Oktober 2017.