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Die Grundlage der Evangelischen Frauenhilfe ist die biblische Botschaft, die die Zuwendung Gottes zu den Menschen als Befreiungs- und Heilungsgeschehen beschreibt. Befreiung meint, frei zu sein von sozialen, hierarchischen und patriarchalen Abhängigkeiten. Diese Zusage versuchen wir durch unser Handeln in die Lebenswirklichkeit von Frauen zu vermitteln.

Prostitution ist gesellschaftlich, theologisch und moralisch immer noch ein Tabu. Die Lösung der Probleme von Zwangsprostitution, Ausbeutung, Ansteckung mit sexuell übertragbaren Erkrankungen usw. scheint vielen ein Verbot der Prostitution zu sein. Ein Verbot der Prostitution verhindert jedoch nicht Prostitution, sondern verschiebt sie in die Illegalität. Die Frauen sind dann Gewalt und Ausbeutung schutzlos ausgeliefert und verlieren die Möglichkeit, sozial- und krankenversichert zu sein.

Unser Ziel ist, dass Prostituierte ein gesundes, selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Sicherheit führen; angstfrei und ohne finanzielle und emotionale Abhängigkeiten.

Ein Ausstieg aus der Prostitution und die Entwicklung einer neuen Lebensperspektive sind zu unterstützen. Opfern von Menschenhandel muss die Chance gegeben werden zu Beratung und medizinischer Versorgung; zur Klärung ihres Aufenthaltstatus und zur Erstattung einer Anzeige. Ein vor Menschenhändlern sicheres Umfeld ist dafür Mindestvoraussetzung.

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. ist in verschiedenen Handlungsfeldern aktiv:

Unsere Einrichtungen

Aktuelle Aktionen und Stellungnahmen:

Veranstaltungen

Die Evangelische Frauenhilfe veranstaltet seit Jahren regelmäßig internationale Fachtage zum Themenbereich Menschenhandel.