Prostituiertenberatung

THEODORA | TAMAR Südwestfalen | TAMAR Münsterland

Prostituiertenberatung

Prostitution ist gesellschaftlich, theologisch und moralisch immer noch ein Tabu. Die Lösung der Probleme von Zwangsprostitution, Ausbeutung, Ansteckung mit sexuell übertragbaren Erkrankungen usw. scheint vielen ein Verbot der Prostitution zu sein. Ein Verbot der Prostitution verhindert jedoch nicht Prostitution, sondern verschiebt sie in die Illegalität. Die Frauen sind dann Gewalt und Ausbeutung schutzlos ausgeliefert und verlieren die Möglichkeit, sozial- und krankenversichert zu sein.

Unser Ziel ist, dass Prostituierte ein gesundes, selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Sicherheit führen; angstfrei und ohne finanzielle und emotionale Abhängigkeiten. Ein Ausstieg aus der Prostitution und die Entwicklung einer neuen Lebensperspektive sind zu unterstützen.

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. ist daher in verschiedenen Handlungsfeldern aktiv und übernimmt unter anderen Trägerverantwortung für die Prostituierten- und Ausstiegsberatung THEODORA in Ostwestfalen-Lippe und für die Prostituierten- und Ausstiegsberatung TAMAR in Südwestfalen und im Münsterland.

Theodora

THEODORA berät seit 2011 Frauen in der Prostitution in Ostwestfalen-Lippe.

Das Projekt ProBAT ist ein Kooperationsprojekt mit der Regionalen Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH in Bielefeld. ProBAT steht für die Abkürzung "Prostituierten-Beratung, Armutsbekämpfung, Teilhabe".

Die Mitarbeiterinnen beraten und begleiten Frauen, die in Clubs, Bars, Appartements, Wohnungen, Wohnwagen und Kneipen sexuelle Dienstleistungen anbieten. Klientinnen mit kleinen Kindern werden von der Mitarbeiterin der REGE mbH an das reguläre Hilfesystem und Angebote der frühen Bildung vermittelt.

Theodora ProstituiertenberatungOrt und Zeit der Beratung werden von den Bedürfnissen der Klientinnen bestimmt. Die Beratung erfolgt nach Möglichkeit muttersprachlich in deutscher, polnischer, bulgarischer, rumänischer, russischer, ukrainischer, serbischer, mazedonischer, tschechischer und englischer Sprache.

THEODORA ist nach der gleichnamigen byzantinischen Kaiserin (ca. 497 - 548 nach Christus) benannt, die selbst im „Rotlichtmilieu“ ihrer Zeit aufgewachsen ist und sich als Kaiserin für die Rechte von Prostituierten eingesetzt hat.

Die Mitarbeiterinnen beraten und helfen...

  • bei der Arbeit in der Prostitution,
  • beim Ausstieg aus der Prostitution,
  • bei Verhandlungen mit Ämtern, Vermietern, Banken, Post etc.,
  • bei der Gesundheitsvorsorge,
  • bei der Abklärung von Krankenversicherungsschutz,
  • bei Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten,
  • bei Suchtmittelabhängigkeit,
  • bei Kontakten mit anderen Beratungsstellen,
  • bei Gesprächen mit Rechtsanwältinnen und Gerichtsterminen,
  • bei der Schuldenregulierung,
  • bei der Wohnungssuche,
  • bei Problemen mit Partnern, Freunden, Eltern und Kindern.

Ziele

  • Den Klientinnen zu helfen, ein gesundes, selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Sicherheit zu führen, angstfrei und ohne finanzielle und emotionale Abhängigkeiten.
  • Die Unterstützung beim Zugang zum regulären Hilfesystem.
  • Die Unterstützung beim Ausstieg aus der Prostitution und bei der Entwicklung einer neuen Lebensperspektive.
  • Klientinnen bei der Erziehung und Zugang zu frühen Hilfen für ihre Kinder zu unterstützen.
  • Die Beendigung von Diskriminierung und Kriminalisierung.

Das Projekt ProBAT wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP) gefördert.

Bundesministerium Arbeit & Soziales
EU
EHAP

Folgende Kommunen in Ostwestfalen-Lippe unterstützen das Projekt ProBAT durch die Übernahme des Eigenanteils.

Bielefeld
Kreis Gütersloh
Kreis Herford
Kreis Höxter
Kreis Lippe
Kreis Paderborn
Kreis Minden-Lübbecke

Spendenkonto

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Sparkasse SoestWerl

BIC:
WELADED1SOS
IBAN:
DE27 4145 0075 0003 0296 00

Stichwort:
THEODORA

Tamar Südwestfalen

TAMAR bietet Prostituierten- und Ausstiegsberatung in Südwestfalen - in den Kreisen Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Soest und  Siegen-Wittgenstein – sowie in Hamm an.
Im  Projekt ProBOA „Prostitution: Beratung, Orientierung, Ausstieg“ werden Prostituierte im Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, den Kreisen Olpe, Soest und Siegen-Wittgenstein sowie in der Stadt Hamm in der Startphase des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) beraten und begleitet.

Sie erhalten

  • Orientierung bei den neuen gesetzlichen Regelungen,
  • Informationen über die legale Ausgestaltung ihrer Prostitutionstätigkeit,
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden sowie
  • auf Wunsch Beratung und Begleitung im Ausstieg aus der Prostitution.

Tamar Südwestfalen ProstituiertenberatungDie Arbeit von TAMAR trägt dazu bei, die vielfach bei Prostituierten in der Region bestehenden Vorbehalte gegenüber einer Anmeldung zu mindern und sie an die entsprechenden Behörden zu vermitteln.

Die Mitarbeiterinnen von TAMAR beraten und begleiten Frauen, die in Clubs, Bars, Appartements, Wohnungen, Wohnwagen und Kneipen sexuelle Dienstleistungen anbieten.
Ort und Zeit der Beratung werden von den Bedürfnissen der Klientinnen bestimmt.
Um auch Beratung in einer vertraulichen Atmosphäre in abgelegenen Ortschaften durchführen zu können, gibt es einen Beratungsbus. Darüber hinaus gibt es ein Büro in Soest.

Die Sozialarbeit von TAMAR begleitet Klientinnen als Lotsin im Hilfesystem in der Region.

TAMAR Projekt ProBOAProstitution: Beratung, Orientierung, Ausstieg“ wird bis 2020 durch das Land Nordrhein-Westfalen und durch den Europäischen Sozialfonds als Einzelprojekt kofinanziert.


EU
ESF
Ministerium Arbeit, Soziales, Gesundheit, NRW
Ministerium Heimat, Kommunales, Bau, Gleichstellung, NRW

Spendenkonto

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Sparkasse SoestWerl

BIC:
WELADED1SOS
IBAN:
DE27 4145 0075 0003 0296 00

Stichwort:
TAMAR Südwestfalen

Tamar Münsterland

TAMAR Münsterland bietet Prostituierten- und Ausstiegsberatung an in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster. Die Mitarbeiterinnen suchen Frauen auf, die in Clubs, Bars, Appartements, Wohnungen, Wohnwagen und Kneipen sexuelle Dienstleistungen anbieten. Beratung und Begleitung in allen Problemlagen  können an die aufsuchende Arbeit anschließen. Ort und Zeit der Beratung werden von den Bedürfnissen der Klientinnen bestimmt.

Tamar Münsterland ProstituiertenberatungUm auch Beratung in einer vertraulichen Atmosphäre in abgelegenen Ortschaften durchführen zu können, gibt es einen Beratungsbus, darüber hinaus gibt es ein Büro in Soest.
Die Sozialarbeit von TAMAR begleitet Klientinnen als Lotsin im Hilfesystem in der Region.

TAMAR berät und unterstützt

  • bei der Arbeit in der Prostitution
  • beim Ausstieg aus der Prostitution
  • bei Verhandlungen mit Behörden, Vermietern, Banken, Post etc.
  • bei Anträgen und Steuerangelegenheiten.
  • bei der Gesundheitsvorsorge, Abklärung von Krankenversicherungsschutz,
    bei Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten.
  • bei Suchtmittelabhängigkeit.
  • bei Kontakten mit anderen Beratungsstellen (z.B. Schuldnerberatung, Drogenberatung).
  • bei Gesprächen mit Rechtsanwältinnen und Gerichtsterminen.
  • bei Fragen rund um Mutterschaft und Erziehung.
  • bei der Wohnungssuche.
  • bei Problemen mit Partnern, Freunden, Eltern und Kindern.

Ziele sind:

  • Den Klientinnen zu helfen, ein gesundes, selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Sicherheit zu führen, angstfrei und ohne finanzielle und emotionale Abhängigkeiten.
  • Kinder der Klientinnen bei Lösungsansätzen besonders im Blick zu haben.
  • Vermittlung von Informationen zu gesetzlichen Regelungen der Prostitution in Deutschland.
  • Die Beendigung von Diskriminierung und Kriminalisierung.
  • Unterstützung beim Ausstieg aus der Prostitution und bei der Entwicklung einer neuen Lebensperspektive.

TAMAR Münsterland wird mitfinanziert
durch eine anteilige Projektförderung von AKTION MENSCH bis April 2021
sowie durch die Karl Heinz und Hannelore Bösken-Diebels-Stiftung
und die Heidehof-Stiftung. 

Aktion Mensch
Karl Heinz und Hannelore Bösken-Diebels-Stiftung
Heidehof-Stiftung

TAMAR Münsterland wird durch ZSP-Mittel des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW gefördert.

Spendenkonto

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Sparkasse SoestWerl

BIC:
WELADED1SOS
IBAN:
DE27 4145 0075 0003 0296 00

Stichwort:
TAMAR Münsterland

THEODORA
Prostituierten- und Ausstiegsberatung
ProBAT
Bielefelder Str. 25
32051 Herford
Tel.: 05221 3427111
Fax: 05221 3469483
e-Mail: info@theodora-owl.de
Internet: www.theodora-owl.de

TAMAR
Prostituierten- und Ausstiegsberatung
Projekt ProBOA
Feldmühlenweg 17
59494 Soest
Tel.: 02921 37 12 44
Fax: 02921 37 12 48
e-Mail: info@tamar-hilfe.de
Internet: www.tamar-hilfe.de

TAMAR Münsterland
Prostituierten- und Ausstiegsberatung
Feldmühlenweg 17
59494 Soest
Tel.: 02921 37 12 44
Fax: 02921 37 12 48
e-Mail: info@tamar-hilfe.de
Internet: www.tamar-hilfe.de

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