Eine lebendige Gemeinschaft

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen ist ein Frauenverband mit diakonischen Einrichtungen und dabei innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen bildungsorientiert und gemeindebezogen. Handlungsziel in der beziehungsorientierten Wahrnehmung aller Aufgaben und damit die Zielperspektive besteht darin, die „Lebenserfülltheit“ (Joh.10, 10b), das „Leben in Fülle” von Frauen zu ermöglichen und zu fördern. Sie richtet ihr Handeln global und lokal, theologisch fundiert, sozial und geschlechtergerecht aus.

1906 gegründet ist der Verband heute mit 45.000 Mitgliedern der größte Frauenverband innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland. Flächendeckend sind auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Arbeit 1.100 Gruppen in Westfalen aktiv. Die Frauenhilfegruppen sind in 38 Bezirks-, Synodal- und Stadtverbänden - das entspricht in etwa den Kirchenkreisen in Westfalen - organisiert.

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. ist Trägerin verschiedener Einrichtungen und Dienste in der Pflegeausbildung, der Alten- und Behindertenhilfe und der Hilfen für Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.Darüber hinaus versteht sie sich als Sammlung evangelischer Frauen, die über geographische und kirchliche Grenzen hinweg für Gerechtigkeit in ihrem Beten und in ihrem Handeln eintreten.

Frauenhilfe versteht sich auf ihren unterschiedlichen Ebenen als Kraftquelle, als Glaubensquelle, als Hoffnungsort, Stärkungs- und Handlungsort.

Sie ist Ort von Visionen und Träumen, Informationsquelle, Begegnungsstätte und Bildungsstätte.
Frauenhilfe ist Arbeitgeberin, ist Mahnerin, Kooperationspartnerin, Initiatorin und Netzwerkerin.

38

Bezirks-, Stadt- und Synodalverbände

45000

Frauen

1100

Ortsgruppen

18

Einrichtungen

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. nimmt ihre Arbeit mit und für Frauen wahr.

Das bedeutet:

  • frauenorientiert zu arbeiten und sich in die Situation von Frauen einzufühlen;
  • Frauenfragen auf dem Hintergrund von strukturellen Problemen in Kirche, Staat und Gesellschaft zu begreifen und aufzuarbeiten;
  • durch die Verbindung von frauenorientierten Bildungsangeboten und sozialdiakonischen Einrichtungen und Diensten gesellschaftliche Prozesse durch praktische und politische Arbeit zu beeinflussen;
  • ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen in der Kirche zu fördern und zu stärken;
  • sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen;
  • mit anderen Werken und Verbänden zu vernetzen;
  • sich im ökumenischen Zusammenhang zu verstehen.

Der Frauenverband hat das Ziel,

  • das Evangelium als Befreiungs- und Heilungsgeschehen für Frauen zu verstehen
  • verbandliche Zusammenkünfte und Treffen zu organisieren
  • ökumenische Beziehungen, interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Weltverantwortung wahrzunehmen

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen arbeitet nach innen mitgliederorientiert.
Sie ist für ihre Mitglieder tätig und fördert als Sprachrohr die Interessen von Frauen.
Sie stellt innerverbandliche Kontakte her und pflegt sie.
Sie fördert den Austausch von Frauen innerhalb und außerhalb des Verbandes.

Geschäftsführung

Angelika Weigt-Blätgen

Angelika Weigt-Blätgen
seit 1999

Die „leitende Pfarrerin“ ist für die geistliche Leitung des Verbandes und als Geschäftsführerin zuständig für das operative Geschäft.
Sie arbeitet entsprechend der vom Vorstand beschlossenen verbandspolitischen und verbandsstrategischen Vorgaben.

Vorstand

Der Vorstand der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. hat die Aufgabe, in Übereinstimmung mit der Mitgliederversammlung sowie satzungsgemäß die Rahmenbedingungen des Vereins inhaltlich, theologisch und finanziell festzulegen.
Er beschließt in seinen Vorstandssitzungen über die Verbandspolitik und Verbandsstrategie.

Inge Schnittker

Vorsitzende
Inge Schnittker (Hagen)

Erika Denker

Stellvertretende Vorsitzende
Erika Denker (Siegen)

Vizepräsident Ulf Schlüter

Stellvertretender Vorsitzender
Vizepräsident Ulf Schlüter (Bielefeld)

Dagmar Gravert

Schatzmeisterin
Dagmar Gravert (Dortmund)

Helga Berghof

Vorstandsmitglied
Helga Berghoff (Bochum)

Pfarrerin Petra Buschmann-Simons

Vorstandsmitglied
Pfarrerin Petra Buschmann-Simons (Unna)

Christiana Grimm

Vorstandsmitglied
Christiana Grimm (Werl)

Dr. Beate von Miquel

Vorstandsmitglied
Dr. Beate von Miquel (Bochum)

Jeane Otto-Bairaktaris

Vorstandsmitglied
Jeane Otto-Bairaktaris (Wattenscheid)

Daniela Stiftel-Völker

Vorstandsmitglied
Daniela Stiftel-Völker (Meschede)

Angelika Waldheuer

Vorstandsmitglied
Angelika Waldheuer (Münster)

Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen

Vorstandsmitglied
Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen (leitende Pfarrerin, Soest)

Iris Jänicke

Berufenes Mitglied
Iris Jänicke (Kreuztal)

Pfarrerin Anne Heckel

Berufenes Mitglied
Pfarrerin Anne Heckel
(Frauenbeauftragte der EKvW)

Organisation

Verbandsaufbau

Organisationsaufbau im demokratischen Delegiertenprinzip

Leitungsverantwortung in der Gesamtorganisation

Schaubild - Was tut der Landesverband?

Ideen - Impulse - Initiativen